Dein Kind schreit, tobt, weint – oder es zieht sich zurück und verweigert sich. Du kommst nicht mehr an dein Kind heran. Ob Wutanfälle am Abend, eine schwierige Morgenroutine, Schlafprobleme oder Rückzug in der Pubertät – die Auslöser sind verschieden, das Gefühl ist oft dasselbe.
Die Beziehung wird von Tag zu Tag schwieriger, und du weißt nicht mehr, was zwischen euch eigentlich los ist. Was will dir dein Kind sagen? Warum reagiert es so?
Der Alltag wird zum Kraftakt, und du spürst diese Ohnmacht. Du verlierst den Zugang zu deinem Kind – und weißt nicht, wie du ihn zurückbekommst.
Du verstehst dein Kind nicht mehr.
Ich begleite dich dabei, die Sprache deines Kindes wieder zu verstehen.
Das Verhalten deines Kindes ist ein Ausdruck, eine Sprache. Wenn du verstehst, was dein Kind dir damit sagen will, kann eure Beziehung wieder gelingen.
Ich biete eine individuelle Begleitung für Eltern, die ihr Kind wieder verstehen und eine vertrauensvolle, tragfähige Beziehung zu ihm aufbauen möchten.
Herzgespräch buchenKinder kommunizieren anders als Erwachsene – nicht mit Worten, sondern mit Verhalten, Körper und Emotion. Was wie Wut, Trotz oder Verweigerung aussieht, ist immer eine Botschaft. Eine Botschaft, die für Eltern oft schwer zu entschlüsseln ist.
Ich helfe beim Übersetzen – dieser Sprache, dieses Ausdrucks. Ich schaue mir die Verhaltensweisen an und prüfe, welches Wort dahinter passt. So helfe ich Eltern zu verstehen, was ihr Kind mit seinem Ausdruck wirklich sagt – und weshalb es sich so verhält. Denn das Verhalten eines Kindes ist nie unabhängig von der Beziehung zu seinen Eltern zu betrachten.
In meiner langjährigen Arbeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin erlebe ich es immer wieder: Eltern kommen mit ihrem Kind in die Praxis, weil sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Die Ursache wird zunächst beim Kind gesucht – dabei liegt der Schlüssel häufig im Familienkontext und der Kommunikation miteinander.
Viele Verhaltensweisen von Kindern sind gut nachvollziehbar, wenn man den Blick weitet: auf äußere Lebensumstände, auf familiäre Muster, auf Vorgaben über Generationen hinweg, auf Veränderungssituationen, die das ganze System belasten.
Wenn Eltern beginnen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, die Lebenssituation ihrer Familie klarer zu sehen und die Sprache ihres Kindes zu verstehen, dann können echte, nachhaltige Veränderungen entstehen. Was einmal begriffen ist, trägt ein Leben lang.
Schön, dass du da bist.
Ich bin Ehefrau, Mutter, Therapeutin, Reisende, Naturliebhaberin und Hundemensch – und vor allem ein durch und durch lebensfroher Mensch. Ich bin in meinem Leben schon viele Wege gegangen, hab viel erlebt und gelernt, und ich weiß heute genau, wofür ich stehe und was ich tue.
Was mich antreibt: Leichtigkeit und Freude zurück in die Beziehung zwischen Eltern und ihrem Kind zu bringen – und das Miteinander in der Familie neu wertzuschätzen. Im gestressten Alltag geht genau das schnell verloren. Und genau dahin dürfen wir gemeinsam schauen: dass Familie wieder ein Ort wird, an dem Sicherheit, Nähe und Geborgenheit wachsen dürfen.
In meiner Arbeit schaue ich auf das Verhalten deines Kindes – und auf das, was dahinter liegt: die Muster, die Kommunikation, die Dynamik einer ganzen Familie. Statt schneller Ratschläge schauen wir gemeinsam hin: Warum gelingt es gerade bei euch nicht – und was wirkt wirklich im Hintergrund?
Mein Weg hierher hatte viele Kurven – und jede davon hat mich zu der gemacht, die ich heute bin. Der Wunsch, Therapeutin zu werden, entstand schon in meiner Schulzeit: Ich wollte schon immer verstehen, was Menschen im Innersten bewegt. Über viele Stationen und zwei eigene Kinder hinweg habe ich meine Ausbildung, meine Approbation und meinen Weg in die eigene Praxis gefunden.
Wenn du deine eigenen Gefühle kennst, kannst du deinem Kind helfen, seine Gefühle wahrzunehmen, zu spüren und zu verstehen.
Ich arbeite mit dir als Elternteil – begleitend, an deiner Seite. Das ist keine Psychotherapie deines Kindes, sondern eine Begleitung für dich.
Jedes Angebot ist ein Invest – in dein Kind, in eure Beziehung und in ein leichteres Miteinander.
Zeitlich befristetes Einführungsangebot zum Start.
Ein zweijähriges Kind stand vor der Eingewöhnung in den Kindergarten. Ein erster Versuch lag schon hinter der Familie; nach vielen Infekten hatten sie eine Pause gemacht. Jetzt sollte es wieder losgehen – doch das Kind wehrte sich mit aller Kraft: Wutanfälle, Tränen, immer wieder krank. Die Eltern waren nah dran, die Eingewöhnung erneut abzubrechen.
Als wir gemeinsam hinschauten, wurde der Zusammenhang schnell klar: In dieselbe Zeit war ein kleines Geschwisterchen zur Welt gekommen. Die Familie hatte sich verändert – und das Kind schien seinen sicheren Platz darin verloren zu haben. Sein Widerstand war sein einziger Weg zu zeigen: Mit dieser neuen Situation komme ich noch nicht zurecht.
Mit etwas Zeit und einer ruhigen, zuversichtlichen Begleitung der Eltern gelang die Eingewöhnung dann Schritt für Schritt. Sie gingen den Weg täglich mit ihm, in seinem Tempo, und gaben ihm die Sicherheit, die es gerade brauchte. Nach einigen Wochen blieb es ganz selbstverständlich für mehrere Stunden – und der Kindergarten wurde ein guter Ort für das Kind.
Ein fünfjähriges Kind wurde am frühen Abend immer wieder von heftiger Wut überrollt – schwere Ausbrüche, gegen die keine Grenze der Eltern mehr ankam, manchmal über Stunden. Für die ganze Familie waren diese Abende zermürbend.
Als wir gemeinsam hinschauten, zeigte sich nach und nach ein Muster: Die Ausbrüche häuften sich nach langem, unkontrolliertem Medienkonsum. Was das Kind gesehen hatte, war für sein junges Gehirn schlicht zu viel – eine Reizüberflutung, die sich am Abend Bahn brach.
Gemeinsam nahmen wir uns das Thema Medien vor – ganz ohne Druck: Was tut gut, was überfordert, was ist in diesem Alter stimmig? Die Eltern setzten klare Grenzen und kommunizierten sie offen mit ihrem Kind. Schon nach kurzer Zeit wurden die Wutanfälle seltener, und die Abende in der Familie wieder ruhiger.
Ein zehnjähriges Kind zog sich immer weiter zurück: Nach der Schule verschwand es sofort im Zimmer und sprach kaum noch mit seinen Eltern. Sie hatten das Gefühl, gar nicht mehr zu wissen, was in ihm vorgeht.
Als wir gemeinsam hinschauten, wurde es deutlich: Kurz zuvor lag der Wechsel auf die weiterführende Schule – ein neuer Ort, neue Gesichter, ganz neue Anforderungen. Erschöpft und ohne Worte dafür zog es sich zurück. Der Rückzug war die einzige Möglichkeit, die dem Kind gerade noch blieb – es hatte keine Kraft mehr für Gespräche und keine Worte, um auszudrücken, was in ihm vorging. Doch langsam drohte daraus eine echte Distanz zu werden.
Die Eltern lernten, ihm wieder Raum zu geben und es behutsam anzusprechen – ohne Drängen. Nach und nach fand das Kind Worte für das, was zu viel geworden war. Der Dialog kehrte in die Familie zurück, und mit ihm die kleinen gemeinsamen Momente im Alltag.
Starke Wurzeln geben Halt.
Ein fester Stamm gibt Stabilität.
Die Krone darf sich weit entfalten – frei wachsen, Früchte tragen.
So wächst ein Kind. Und so wächst eine ganze Familie.
Meine Arbeit beginnt bei den Wurzeln – damit die Krone sich entfalten kann.
Denn der Boden, aus dem dein Kind wächst, der bist du.
Ich übersetze das Verhalten deines Kindes und erkläre dir, was wirklich dahinterliegt.
Über 15 Jahre Erfahrung, viele hundert begleitete Familien – klar, warm und zuversichtlich an deiner Seite.
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